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Fleischerei Schaler - Presse

Wurst aus dem Vogtland mit Lob überschüttet

13. Vogtländische Wurstprüfung in Auerbach - Verkoster vergeben nur Vogtländisch-Gold und -Silber Auerbach. Um die Wurst ist es am Mittwochnachmittag im Gasthof "Zur Eiche" gegangen: Fleischereibetriebe aus dem Vogtland stellten sich der 13. Vogtländischen Wurstprüfung.

Deftig, würzig und auch gern ein bisschen gröber darf sie sein, die vogtländische Wurst. Leberwurst, Speckwurst und Co. kamen bei der Verkostung gut weg. "Die Wurst schmeckt hervorragend, weil sie ein bisschen fetter ist", beurteilte Kurt Hertel, Vizepräsident des sächsischen Fleischerinnungsverbandes, die erste Wurst: Eine Hausmacher-Leberwurst, im Kaltrauch über Buchenspänen geräuchert - eindeutig Gold. Die zur Verkostung geladenen Gäste ließen sich die Häppchen schmecken. "Erst eine Geruchsprobe nehmen und dann in Ruhe und Gelassenheit kauen, vom Geschmack verwöhnen lassen", schwelgte Amtstierarzt und Moderator Hans-Georg Möckel im siebten (Wurst)himmel. Neu war in diesem Jahr, dass die Fleischermeister selbst entscheiden durften, was sie zur Geschmacksprobe einrichten. "Jeder stellt seine Spezialität vor, so haben wir ein breit gefächertes Bild", erklärte Möckel. In den Vorjahren waren die Sorten festgelegt.

Vorab schaute sich der Amtstierarzt schon einmal die verschiedenen Produkte an, die gekostet werden sollten. "Hier würde ich mich sofort draufstürzen", lechzte Möckel nach ein paar Knackwürsten. "Meine Lieblingssorte." Die amtierende Sächsische Erntekönigin, Antje Georgi aus Werda, mag übrigens Salami, die erste vogtländische Stollenfee, Michaela Thoss aus Klingenthal, schwört auf Leberkäse. Und Richarda Hostalka von der IHK Plauen bekannte: "Ich bin eigentlich gar nicht so ein großer Wurstesser." Sie war zum ersten Mal dabei. Moderator Möckel ließ es gelten. Insgesamt ging es bei der Wurstprüfung ziemlich deftig-kräftig zu. Schließlich fand sie auch am Anti-Diät-Tag statt. Kerstin Zenker, seit kurzem Amtsärztin im Vogtlandkreis, gab Entwarnung: "Es kommt immer auf das richtige Maß an. Die Proben gibt es ja in kleinen Portionen, das kann man vertragen", sagte sie augenzwinkernd. Möckel freute es: "Nachweislich haben bis jetzt alle die Wurstprüfung ohne Probleme überstanden", scherzte der Wurstliebhaber. "Ich kann ja gar nicht so viel essen, ich muss ja moderieren." Doch nicht nur Möckel sah man die Liebe zu deftigen Speisen an der Leibesfülle an. Landrat Tassilo Lenk (CDU) stellte bei Lebensmittelkontrolleur Thomas Zöphel aus Trieb fest: "Der ist auch dicker geworden, meine Güte!"

15 Betriebe der Fleischerinnungen Reichenbach und Plauen boten ihre Spezialitäten zur Kostprobe an. Vogtländisch-Bronze erhielt keiner.

Ergebnisse:

Gold: vogtländischer Preßkopf dunkel, Klaus Matussek, Reichenbach; Kümmelriegel ohne Darm, Fleischerei Döhler, Netzschkau; Karpatensalami, Horst Körner, Mylau; Schanzenknacker, Christian Floß, Lengenfeld; Jägersalami, Metzgerei Dölz, Lauschgrün; Schweinefilet, Metzgerei Eisenschmidt, Syrau; Hausmacherleberwurst, Fleischerei Trommer, Plauen; Kochschinken mit Fett, Fleischerei Valtin, Plauen; Wiener, Wurst- und Fleischmarkt Hadlich, Schönbrunn; Teewurst, Fleischerei Künzel, Mehltheuer; Bauernblutwurst, Fleischerei Elbel, Plauen; Chili-Peitsche, Ulrich Roßner, Plauen; Kochschinken mit Fett, Fleischerei Schneider, Treuen.

Silber: Hausmacher Speckwurst, Uwe Schaller, Reichenbach; Syrauer Drachenwurst, Fleischerei Geuthner, Syrau.

erschienen am 06.05.2009 ( Von Nicole Jähn ) 

 
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